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Geschrieben von: Lilli   
Mittwoch, den 06. September 2006 um 01:00 Uhr
FSK: 14

Disclaimer: Die Fic ist rein erfunden und das Geschehene nie passiert. Es gibt keine Parallelen zum wirklichen Leben.
Das Geschriebene soll niemanden zum nachmachen anregen.
Killer und TR gehören ich selbst.

Würde mich sehr über Feedback freuen.

Here we go..

Ich hatte Lust. Lust auf Ferien und Lust auf Musik. Das ,, ich" ist Emilia Huhtala. Die kleine Schwester von Timo Huhtala.

Na, ja. Schwester nicht ganz. Adoptivschwester wohl eher. Meine Eltern hatten mich abgegeben. Mit 3. In ein Heim. Irgendwan vor 12 Jahren. Und die Huhtalas hatten sich entschlossen mich zu adoptieren, weil sie sich schon seit langem eine Schwester für Timo wünschten.

Timo. Mein großer Bruder. 10 Jahre älter als ich und Mitglied der finnischen Band Killer.

Wir wohnen in einem kleinen Haus in Hämeenkylä. Das liegt kurz vor Helsinki.

Und heute begannen die Winterferien. Für ganze 2 Wochen.

Etwas gelangweilt hockte ich neben meiner besten Freundin Tuulia auf dem Sofa. Diese schaute wie hypnotisiet auf ihre schwarz lackierten Fingernägel und rührte nebenbei in ihrem Kakao.
Eigentlich warteten wir ja nur darauf, das Timo verschwinen würde.
Unsere Eltern waren nämlich nach Espoo gefahren.Zu Tante Lina und Onkel Akseli. Alleine war es eh viel cooler.

Normalerweise war ich das Unschuldslamm in Person. Aber mit Tuulia gab es keinen Ort der vor uns sicher war.

Endlich beann er sich anzuziehen und seine Sachen zu schnappen. Ich liebte Timo ja sehr, aber er hatte diesen typischen Beschützerinstinkt. Genau den, den ich im Augenblick hasste.

Früher war es toll, wenn er mich vor irgenwelchen Großmäulern aus unserer Straße beschützte. Aber im Moment schien es einfach nur nervig zu sein. Ich war keine 6 mehr. Damit musste er sich nun mal abfinden.

,, Ich geh dann mal."

Ich drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

,, Wann kommst du wieder?"

Nur so zur Sicherheit. Nicht das er dann in irgendeiner unpassenden Situation hereinschneite.

,, Wird bestimmt spät. Und macht keinen Unsinn, Kleines. Du weißt. Mama und Papa sind nicht da."

,, Ja, ja", flötete ich übermäßig glücklich.

,, Ja,ja heißt leck mich am Arsch", meinte er und warf mir ein verschmitztes Grinsen zu, bevor er die Haustür hinter sich zuschlug.

Genau, dachte ich mir. Der Typ kennt dich einfach zu gut.

Erleichtert atmeten wir auf.

,, Yeah, Tuulia und Emilia allein zu Haus", prustete ich in mein Colaglas.

,, Und was machen wir jetzt?"

Ich erschrack, als ich Tuulias Blick beobachtete. Dieser wanderte nämlich vom Couchtisch zu einer von Daddys Zeitschriften.

Alleine diese Tatsache war ja nicht schlimm. Wären da nicht die Grafittis auf der Titelseite.

Ich ahnte schlimmes.

,, Du willst doch nicht etwa?"

,, Ach, komm Milia Sei keine Spielverderberin. Das ist total cool."

Zwischendurch sollte ich vielleicht noch bemerken, dass ich schon so einige Abenteuer mit Tuulia erlebt hatte.

Ich erinnerte mich nur zu gut an den letzten Sommer. Wir wollten Badeurlaub machen. In Pori. Direkt am Strand. Nur das es kein Strand, sondern ein Tümpel war. Sie glaubte den Weg aber garantiert zu kennen.
Ihr Vater hatte uns hingefahren und am selben Tag wieder abholen müssen, weil wir fast im Schlamm versunken wären und es in Strömen regnete. Ja, so war das.

,, Das ist verboten, Tuulia", versuchte ich sie von ihrer Idee abzulenken.

,, Lass uns lieber Billiard spielen. Oder ins Corona."

Mein Versuch sie zu bsänftigen schlug fehl.

,, Komm schon. Das ist doch langweilig. Und immer nur das Gleiche."

Timos Worte hallten in meinem Kopf wieder.
Andererseit wollte ich auch nicht als Angsthase gelten. Das würde ich ihr schon beweisen.

,, Okay nur eine Wand."

Innerlich krampfte sich mein Magen zusammen. War ich wahnsinnig geworden?

,, Wo willst du eigentlich die Farbe herbekommen?"

Vielleicht scheiterte es ja daran.

,, Lass mich nur machen. Das klappt schon."

Paska.

,, Ja,ja. Wie die letzten 100 Male."

Die Bemerkung konnte ich mir nicht vekneifen.

,, Reino hat noch welche", meckerte sie.

Tuulias Bruder war einer der berühmtesen Sprayer in ganz Helsinki. Mehr aonym. Aber die Typen kannten sich ja untereinander.

Nur 30 Minuten später fand ich mich im Flur ihrer Wohnung wieder. Ich wartete nun schon seit längerem auf sie und so langsam riss mir der Geduldsfaden.

,, Tuulia mach hin!", brüllte ih in ihre Richtung.

,, Ich will hier nicht übernachten."

Stolz wie Oskar kam sie dann wieder. Mit 15 Spraydosen auf dem Arm. Ich verdammte mich und schlug meinen Kopf innerlich schon jetzt 20 Ma an mein Bücherregal.

,, Was willst du denn mit denen? Wir wollen eine Wand bomben. Niht ganz Helsinki."

Na das konnte was werden.

Mir war die Sache von Anfang an nicht geheuer.

,, Ich dachte mehr ist besser als zu wenig", kam es von ihr.


,, Ja, ganz toll."

Ich haute mir mit der linkn Hand vor die Stirn.

Auf was hatte ich mich da eingelassen?

,, Das fällt doch auf. Wenn wir so in die U-Bahn gehen."

,, Ach, quatsch. Das geht schon."

Mir zitterten schon jetzt die Beine.
Total angespannt hockte ich neben Tuulia auf dem Weg nach Helsinki-Ruohlahti.
Die Menschen waren glücklicherweise nur mit sich selbst beschäftigt. Niemand achtete auf uns.
Bis auf einen kleinen Jungen, der mich mit großen Augen musterte.

Tuulia war mal wieder ganz relaxt un die Ruhe in Person. Wie sie das machte, wusste ich auch nicht.

Wenige Minuten später kamen wir dann endlich an.

Es war bereits dunkel draußen. Wir hatten uns für eine Mauer entschieden. Sie war schon ziemlich alt und bröckelte. Von den Wohnhäusern konnte ich meine Frendin gerade noch abhalten.

Ich setzte an und sprühte blaue Farbe an die Wand.

Unser Ziel war das Wort ,, Fear."

So ging das eine viertel Stunde.

Wir achteten auf alles. Nur nicht auf die Stimmen hinter uns.Und genau das, war dr Fehler.

Mein Herz schien stehen zu bleiben. Als ich einem Mann in Uniform entgegenblickte.

,, Widerstand ist zwecklos", meinte dieser und ehe wir uns versahen hockten wir in einem Streifenwagen.

Die hatten uns sogar Handschällen angelegt.
Mir stiegen jetzt wirklich die Tränen in die Augen. überrascht

Meine Freundin war wie immer ganz relaxt. Ich fragte mich, ob sie nicht ein paar Pillen eingeworfen hatte.

,, Wohnort?", wollte die Stimme von vorne wissen.

,, Minankatu 3", wisperte ich zittrig, als sich das Auto in Bewegung setzte.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

,, Sag mal spinnst du?"

Wie ein Häufchen Elend hockte ich auf der Couch.

Timo hatte sich wie ein Moralapostel vor mich gestellt.

Unsere Eltern waren schon informiert. In einer Stunde würden sie da sein.

Tränen rollten mir unaufhörlich über die Wangen.

,, Heulen bringt da jetzt auch nichts mehr."

Sonst konnte er nicht sehen wenn ich weinte, aber jetzt lies es ihn kalt.

In diesem Augenblick öffnete sich die Tür.

Aro, mein Adoptivvater, warf mir böse Blicke zu.

Unsere Eltern waren da. Eher als erwartet.

Dahinter kam unsere Mutter zum Vorschein.
Ängstlich und gleichzeitig schrecklich enttäuscht. Ich konnte ihe Blicke nicht deuten.

,, Wie konntest du nur, Emilia."

Mit einem lauten Geräusch ließ er seine Koffer fallen.

,, Wir haben dich groß gezogen. Warum machst du uns solchen Ärger? Du bringst Schande über die ganze Familie. Manchmal denke ich, du wärst in diesem Heim damals besser aufgehoben."

Ich starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Das war zu viel.

Ich begann zu rennen. Laute Schritte polterten hinter mir her.

,, Schau mir gefälligst in die Augen, Emilia!", brüllte Aro.

Er verfolgte mich, doch ich war schneller.

Schnell drehte ich den Schlüssel herum. Lautes Pochen erfolgte. In letzter Minute hatte ich mein Zimmer erreicht.

Ich reagierte nicht. Langsam lies ich mich an der Tür hinuntergleiten. Ich hatte noch nie Ärger gemacht. Warum sagte er so etwas?

Leise schluchzte ich in das Innere meiner Handflächen. Und fasste zugleich einen folgenschweren Entschluss.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Mit langsamen Handbewegungen holte ich den Rucksack nach unten und warf schnell ein paar Sachen hinein. Meinen MP3 Player, Kaugummis und meinen alten Plüschbär, den ich als einzigen Überrest von meinen leiblichen Eltern hatte.

Zu guterletzt noch mein Tagebuch.

Bloß weg hier!

Ich knipste das Licht aus und näherte mich dem Fenster.

Wie gut, das ich im 2. Stock wohnte und zur Zeit Wartungsarbeiten am Haus liefen.

Die Leiter lehnte noch immer an der Hauswand.

Ich schulterte meinen Rucksack und stieg vorsichtig auf die Sprossen.

Noch ein paar Stufen und ich würde den Boden erreichen. Das helle Licht aus dem Wohnzimmer wirkte wie ein Luchtturm in der Dunkelheit.

Zum Glück war es Winter und somit schon zeitig dunkel.
Ich dachte an Timo. Und die gemeinsame Zeit die wir miteinander hatten. Er war doch irgendwie mein Bruder. Wenn auch nicht biologisch.

Hatte mir abends vorgelesen und zu ihm konnte ich immer ins Bett krabbeln, wenn ich schlecht geträumt hatte. Und nun schmiss ich das alles hin?

Aber wer weiß? Vielleicht hätten sie es ja wirklich gean? Mich ins Heim abgeschoben. In diesem Moment hielt ich selbst das für möglich.

Ein grauer Schleier lag über Helsinki. Und dazu stürmte es auch noch. Ich wünschte mir wieder den Sommer herbei. Der raue Meereswind, ließ meine Haare förmlich schweben.

Wo sollte ich jetzt hin? Ängstlich kanbberte ich an meinen Fingernägeln.

Ob ich es probieren sollte? Schon vor langer Zeit hatte ich die Adresse meiner leiblichen Eltern ausfindig gemacht. Bis jetzt hatte ich die Neugier immer unterdrücken können.

Schon vor Monaten hatte ich Timo angestachelt sämtlich Adressen herauszusuchen.

Sie wohnten nur ein paar Kilometer weiter und ih würde sie mit Sicherheit finden.

Meine Finger waren schon fast abgestorben, obwohl ich mich noch nicht einmal auf den Weg gemacht hatte.

Paska dieses Suomi. Immer nur kalt und windig. (*nein ich liebe Suomi*)

Wäre ich bloß auf Hawaii oder in Italien aufgewachsen. Dann wäre ich jetzt nicht hier und nicht adoptiert und...

,´, Emilia, reiß dich zusammen!", schimpfte ich mit mir selbst.

Oh man. Jetzt führte ich schon Selbstgespräche. Wie krank war das denn?

Vorsichtig holte ich einen kleinen Zettel aus meinem Tagebuch.

Tajankatu 14, war darauf zu lesen.
(*rein erfunden*)

Ich begann loszulaufen und hechtete zur Bushaltestelle.

Ich war allein. Glücklicherweise stellte der Busfahrer keine blöden Fragen, sodass ich 1 Stunde später in Töölö ankam. Verträumt blickte ich dem Gefährt hinterher. Ich war ausgestiegen und stand nun mutterseelenallein auf der Straße.

Bei diesem Wetter schickte man wirklich nicht mal nene Hund vor die Tür. Und das wortwörtlich.

Ich ohrfeigte mich innerlich. Ständig war ich am falschen Ort. Immer zur falschen Zeit.

,, Entschuldigen Sie?", quatschte ich eine ältere Frau an.

Sie warf mir einen finsteren Blick zu.

,, Wissen sie wo die Tajankatu ist?"

Sie machte nur eine stumme Geste. Vielleichthatte sie ja das Sprechen verlernt. Oder sie konnte kein Finnisch. Who knows...

Jetzt kam mir ein Typ mit einer Vodkaflasche entgegen, der einen nicht gerade nüchternden Eindruck hinterlies.
Na das wa ja eine feine Wohngegend. Aber was hatte ich ach erwartet. Das sie Milliönäre wären?

Allein dies ließ mich die Rede meiner Adoptiveltern bestätigen.

Nach einiger Zeit hatte ich die Nummer gefunden.

Die Außenwand des Blocks war von Grafitties übersät und allein deshalb meldete sich mal wieder das schlechte Gewissen in mir.

Mein Herz hämmerte bis zum Hals. Der Flur sah ungefäh doppelt so schlimm aus. Es roch total komisch. Gleichzeitig etwas modrig. Überall Müll. Vergammelte Einkaufstüten. Leere Bierflschen.

,, Lehtainen", stand mit krakliger Schrift auf der Türklingel.

Vorsichtig drückte ich daraf. Kalter Schweiß rann mir von der Stirn.

Plötzlich öffnete sich die Tür und ein mystriös , aussehender Typ schaute mir entgegen.

,, Ey, Pentti Kundschaft. Ne echt Süße."

Echt Süße? Wo war ich denn hier gelandet?

,, Sie..sie.."

Oh, gott. Emilia reiß dich zusammen.

,, Sie müssen mich verwechseln. Ich suche nur meinen Vater. Pentti Lehtainen."

Der Typ, der eine Glatze hatte und tausende Goldkettchen um den Hals trug, lachte bedrohlich.

,, Sag, mal. Pentti. Von wem hat du dir denn die Kleine andrehen lassen?"

,, Hä? Welche Klene?"

Neben diesem Typ erschien ein anderer Kerl. Mein Vater. Und er vertrieb alle Träume die ich während meiner Kindheit gehegt un gepflegt hatte.

Aus der Illusion mit dem lieben Familiendaddy war ein Alki mit gelben Zähnen und zerfetzten Klamotten geworden. Ich hatte ihn definitiv anders in Erinnerung. Aber kein Zweifel. Diese Person war mein Erzeuger.

,, Was willst du denn hier?"

Mit eiskaltem Blick musterte er mich.

Ich spürte das Blut, welches mir durch die Ohren rauschte.

,, Wenn du Geld brauchst, geh zu deiner Mutter. Vielleich gibt sie dir ja etwas von ihrem Hurenlohn ab."

Die Worte hallten in meinem Kopf wieder. Und führten zu einer Reaktion, die ich nicht bereute.

Blitzartig rannte ich die Treppe hinunter und hätte mich dabei fast überschlagen. Ich stürzte über ein paar Schuhe.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Heulend ging ich die Straße entlang. Die Welt war kalt. Das Leben hatte mich verabschiedet.

Ich lenkte den Weg zu Siiri schon fast automatisch ein. Sie war Frontfrau von Killer und nach Tuulia, die einzige, mit der ich mich von Frau zu Frau am besten verstand.

Sie war vorrübergehend mit Teijo zusammengezogen und lebte nun in der Mitte von Helsinki. Mit dem Unterschied, das sich der Wohnblock in einem weitaus bessereren Zustand befand.

Ich schleppte mich nun cshon fast die Treppe hoch und drückte mit blauen Fingern auf den Klingelknopf.

Ein ziemlich zerzauster Teijo öffnete mir.

Kein Wunder. Es war schon nach 12.

,, Hey, Emilia."

Die Sicht verscwamm. Ich konnte nur noch seine Umrisse erkennen.

Die Tränen waren stärker. Laut schluchzte ich auf.

Nur Sekunden später spürte ich eine warme Schulter, an die ich mich vosichtig anlehnte.

,, Hey, kleine. Was ist denn los?"

Leise und besorgniserregend kam es von ihm.

Sogleich nahm er mich auf den Arm und trug mich zur Couch.

Erschöpft lies ich mich in die Kissen fallen.

Teijo legte eine Decke über mich und nahm schließlich am Fußende platz.

,, Was ist denn passiert?", raunte er mir leise ins Ohr.

,, Ich hab alles verloren", heulte ich nur.

,, Was denn verloren?"

Ich schüttelte nur mit dem Kopf. Er schien zu verzweifeln

,, Siiri komm mal schnell!"

Jemand näherte sich der Couch.

,, Hey, Emilia. Was machst du denn hier?"

In ihrem Blick lag ein Hauch von Besorgnis.

Ich weinte nur stumm weiter und lies mich von ihr nach oben ziehen, sodass ich auf der Couch saß.

,, Scht. Ist ja gut. Alles wird wieder gut."


Sie roch nach Vanille.

Ich nickte.

Behutsam legte sie mich zurück auf das Sofa, auf dem ich wenige Minuten später in eine unruhige Traumwelt versank.

(*Flash back*)Emilia 7- Timo 17
Mama!!!!!!!Papa!!!!!!!!
Ich lag in meinem Bett. Hatte schlecht geträumt. Weinte und wollte zu meinen Eltern.
Nacht für nacht träumte ich davon. Wie sie mich dort hingebracht hatten und einfach nicht wieder abholten. Dort in diesem Heim. Mit den anderen Kindern.

Ängstlich krallte ich mich an meinen Teddy.
Ich erkannte eine Gestalt, die einen Schatten an die Wand warf. Ich hielt den Atem an. Sekunden später erhellte die Nachttischlampe den Raum. Ich erblickt Timo. Laut schluchzte ich auf.


,, Ich will zu Mama und Papa", säuselte ich vor mich hin. Er setzte sich zu mir aufs Bett und zog mich an seine Brust, an der ich meinen Tränen freien Lauf ließ.


,, Scht. Meine Kleine.Alles wieder gut. Du brauchst keine Angst zu haben.Ich bin da. Ich lass dich nicht alleine."

Immer und immer wieder flüsterte er mir diese Worte zu. Mein Kopf lag auf seiner Brust und er wiegte mich vorsichtig hin und her.

Schließlich legte er sich zu mir. Ich kuschelte mich in seinen Arm. Spürte seinen Atem auf meinem Gesicht.
Fühlte mich wieder geborgen.

,, Du brauchst keine Angst zu haben. Ich bleibe bei dir."

Ich nickte und schloss die Augen.
Vorsichtig streichelte er mir über die Stirn und blieb bei mir. Bis ich eingeschlafen war.


Fortsetzung folgt...
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