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Lintukind - Die Erste E-Mail
Geschrieben von: Lintukind   
Sonntag, den 29. Mai 2005 um 01:00 Uhr
Meine allererste Fan Fiction und ich hab irgendwie kein Talent...

"Hey, was ist los? Du weinst ja?" Hanna sah ihren Bruder fragend und zugleich besorgt an und strich ihm zärtlich durch sein schwarzes Haar. Doch er antwortete nicht, saß einfach nur da, den Kopf in den Händen abgestützt und weinte.
Hanna seufzte. Sie konnte sich den Grund denken, weswegen Lauri weinte. Wie lange schon empfand Lauri mehr für Aki als nur normale Freundschaft.
"Ist es wegen Aki?", fragte sie und lies sich neben Lauri auf dem Bett nieder. Lauri nickte und zog hörbar die Nase hoch. Hanna fummelte in ihrer Hosentasche rum und fand ein Taschentuch, welches sie Lauri hinhielt. Er putzte sich die Nase und Hanna strich ihm tröstend über den Rücken.
"Willst du drüber reden? Du weißt, dass du mir alles erzählen kannst."
Lauri atmete tief durch und wischte sich mit dem Handrücken einige Tränen aus dem Gesicht.
"Ich habe ihn wieder mit Linda gesehen. Dabei dachte ich es sei schon lange aus zwischen den beiden. Jedenfalls hat er das vor 2 Wochen noch zu mir gesagt. Und heute sehe ich ihn eng umschlungen mit ihr durch die Straßen laufen. Und gerade heute hatte ich den Entschluss gefasst es ihm endlich zu beichten und dann sehe ich ihn wieder mit ihr. Das war wie ein Schlag ins Gesicht."
Wieder lief Lauri eine Träne übers Gesicht. Hannah wischte sie ihm weg.
"Ach Bruderherz, wenn ich dir nur irgendwie helfen könnte.", sie seufzte.
"Hör mir einfach nur zu wenn ich reden will, ja?", fragend schaute er sie an und guckte schaute um sich. "Wo sind meine Zigaretten?" Lauri hatte schon wieder Schmacht und suchte nach der Zigarettenschachtel.
"Hier." Hanna reichte sie ihm rüber und Lauri zündete sich eine Kippe an.
"Sag es ihm doch trotzdem!"
"Ich sag es ihm nicht. Nicht heute und auch nicht irgendwann. Es hat doch eh keinen Sinn."
"Versuch es doch wenigstens. Er ist dein bester Kumpel, er wird dir bei so einem Geständnis schon nicht den Kopf abreißen. Und wer weiß... Vielleicht geht es ihm ja ähnlich und er hat Linda nur um sich abzulenken." Hanna wusste nicht wie sie ihrem Bruder Mut zusprechen sollte.
"Meinst du? Aber 3 Jahre ein und dieselbe Frau. Das kann keine Ablenkung sein."
"Vielleicht hat sich ja während der Beziehung schon etwas an seinen Gefühlen geändert. Sag es ihm einfach."
Lauri dachte kurz nach und nickte dann.
"Ich glaube du hast Recht. So kann ich mich später wenigstens nicht darüber ärgern es nicht wenigstens probiert zu haben."
Lauri stand auf, nahm den letzten Zug von seiner Zigarette und drückte sie im Aschenbecher aus. Dann zog er sich seine Schuhe wieder an, setzte eine Sonnenbrille auf und nahm seine Jacke vom Haken.
"Ich werde jetzt zu ihm gehen und ihm alles sagen!" Er griff sich seinen Schlüssel von der Kommode und verließ die Wohnung.

Entschlossen lief er Richtung Akis Wohnung, wobei er sich immer wieder umschaute und nach Fans oder Presseleuten Ausschau hielt. Es war keiner zu sehen, doch auf einmal fing jemand hinter ihm an zu kreischen: "Lauri, oh mein Gott, da vorne läuft Lauri!"
Und schon hörte er eine Horde von Leuten auf sich zu rennen. Er drehte sich um. 5 Mädchen standen nun vor ihm, stotterten rum, suchten nach den richtigen Worten und baten schließlich um Autogramme und Fotos. Lauri erfüllte ihnen schnellst möglichst ihre Wünsche und vollkommen glücklich liefen sie wieder davon.
Er ging mit Absicht ein paar Umwege, nur zur Sicherheit, dass sie ihm nicht folgten und womöglich Akis Wohnung ausmachen konnten.

Bei Akis Wohnung angekommen klingelte er.
"Ja?" Es war Lindas Stimme.
"Hier ist Lauri, ich möchte mit Aki sprechen."
"Moment."
Die Tür surrte und Lauri öffnete sie. Er stieg die Treppen hoch bis in den dritten Stock, wo Linda schon in der Tür stand und auf ihn wartete.
"Hallo, schön dich mal wieder zu sehen!" Sie wollte ihn zur Begrüßung umarmen, aber Lauri blockte ab. Sie schaute ein wenig verwundert.
"Okay, dann eben nicht!" sagte sie in leicht säuerlichen Ton.
"Sorry, ich bin grad nicht in der richtigen Stimmung für so was." Linda umarmen… das war das letzte was er jetzt wollte.
"Komm rein, Aki duscht grade, es kann nicht mehr allzu lange dauern."
"Ja, okay."
Linda machte einen Schritt zur Seite. Lauri betrat die Wohnung und ging ins Wohnzimmer.
"Möchtest du was trinken?"
"Danke, nein."
Linda setzte sich ihm gegenüber hin. Lauri betete insgeheim, dass sie nicht versuchen würde sich mit ihm zu unterhalten. Das tat sie auch nicht, nach der abweisenden Begrüßung von vorhin hielt sie es für besser ihn in Ruhe zu lassen.
Die Tür zum Wohnzimmer ging auf und Aki kam ins Wohnzimmer, lediglich mit einer Boxershorts bekleidet. Was für ein Anblick!
"Terve! Was verschafft mir denn die Ehre?"
"Ich muss unbedingt mit dir reden. Hast du Zeit?"
"Ja moment, ich geh mir nur eben was anziehen! Bin gleich wieder da!"
5 Minuten später setzte er sich neben Linda aufs Sofa.
"Schieß los!"
"Ich würde lieber unter 4 Augen mit dir reden. Es muss nicht unbedingt jeder wissen!" Er sah zu Linda, die sofort verstand.
"Mh, mir fällt grad ein das ich noch einkaufen muss, wir haben nichts mehr zu essen da." Sie stand auf und verabschiedete sich mit einem flüchtigen Kuss von Aki.
"Bis später Schatz.", sagte sie und winkte Lauri noch einmal kurz zu. Dann hörte man, wie die Tür hinter ihr ins Schloss fiel.
"Willst du auch ein Bier?" Ohne Lauris Antwort abzuwarten stand Aki auf und holte 2 Flaschen aus dem Kühlschrank, öffnete sie und stellte sie vor Lauri auf den Wohnzimmertisch.
"Also, was willst du mir so geheimes erzählen?"
Lauri druckste ein wenig rum.
"Ähm, ja, also das ist so... Ich weiß gar nicht wie ich es dir sagen soll, also ich...", Lauri stockte und nahm erstmal einen Schluck Bier.
"Ja? Los, komm schon, mir kannst du alles erzählen, ich lach dich nicht aus und bin auch nicht sauer auf dich wenn du irgendwas angestellt hast. Warum hast du eigentlich hier in der Wohnung noch deine Sonnenbrille auf? Willst du sie nicht mal langsam abnehmen?"
Lauri schwieg. Dann nahm er seine Sonnenbrille ab und Aki konnte seine grünen Augen sehen. Noch immer waren sie gerötet vom Weinen, was Aki natürlich auffiel.
"So schlimm? Du hast ja geweint!" Aki sah Lauri eindringlich an.
"Hm.... Aki, du musst mir versprechen, dass du es für dich behältst!"
"Ehrenwort. Mensch, ich bin dein bester Kumpel, denkst du ich kann Geheimnisse nicht für mich behalten?"
Lauri schüttelte den Kopf.
"Also es ist so... Ach verdammt, ich weiß echt nicht wie ich es dir sagen soll!"
"Raus damit! Ich werd langsam ungeduldig" Aki nahm einen Schluck Bier.
"Aki, ich empfinde mehr für dich als nur Freundschaft!", sagte Lauri in einem Tempo, dass sich seine Worte fast überschlugen.
Ein Hustenanfall folgte diesen Worten, Aki hatte sich vor Schreck an seinem Bier verschluckt.
Lauri saß betreten auf dem Sofa und drehte seine Flasche zwischen den Händen und mied es Aki anzuschauen. Langsam begann Aki wieder normal zu atmen.
"Du überrascht mich immer wieder. Ich weiß jetzt gar nicht was ich dazu sagen soll, ..."
"Sag doch gleich das ich 'ne Schwuchtel bin, du es widerlich findest, dass ein Mann auf dich steht und du nichts mehr mit mir zu tun haben willst!", unterbrach Lauri ihn, stellte sein Bier ab und stand auf. Er wollte gehen, aber Aki hielt Lauri fest und zog ihn neben sich auf's Sofa.
"Hach Lintu, was denkst du denn von mir? Du bist mein bester Freund, daran wird sich nie was ändern. Und das ich mich verschluckt habe lag daran, dass ich mit allem gerechnet habe nur nicht mit so einem Geständnis. Und warum hast du geweint?"
"Naja…. Es geht mir schon so lange so. Und als du mir vor 2 Wochen gesagt hast du hättest mit Linda Schluss gemacht hab ich die ganze Zeit überlegt, wann ich es dir sagen soll. Heute Morgen war ich grade auf dem Weg zu dir um es dir zu gestehen, doch dann sah ich dich Arm in Arm mit Linda... Das war hart."
Lauri lief eine Träne übers Gesicht. Zuerst wusste Aki nicht was er tun sollte, doch dann nahm er Lauri in den Arm und drückte ihn ganz fest an sich.
Auf einmal spürte Lauri etwas Feuchtes auf seinen Schultern. Er löste sich aus der Umarmung und sah Aki an.
"Du weinst ja auch. Was ist denn los?", fragte er erstaunt.
"Ach nichts!" Aki nahm seine Brille ab und wischte die Tränen weg.
"Los komm schon erzähl es mir. Es kann doch nicht sein, dass wir beide hier heulend sitzen und nicht wissen warum. Komm, ich hab's dir auch gesagt!"
"Mensch Lauri, mir geht es doch so wie dir. Schon länger. Und Linda... Anfangs war es Liebe, doch als meine Zuneigung für dich immer inniger wurde, brauchte ich sie nur noch als Ablenkung. Ich wollte nicht wahr haben, dass ich plötzlich auch auf Männer stehe und habe mich krampfhaft an sie geklammert um nicht doch vielleicht zu ihr zurück zu finden. Und irgendwann musste ich Schluss machen, es ging nicht mehr..."
"Und warum bist du jetzt nach 2 Wochen wieder zu ihr zurück gegangen, anstatt mir zu sagen, wie es mit deinen Gefühlen aussieht? Und ich dachte sie wollte ausziehen, aber sie wohnt ja immer noch hier!", unterbrach Lauri ihn.
"Ich weiß es auch nicht. Ich habe mich nicht getraut es dir zu sagen. Und Linda... So einfach für die Tür setzen konnte ich sie ja auch nicht. Naja und gestern Abend hat sie mich dann verführt. Sie hat es vorher schon probiert aber ich bin immer hart geblieben nur gestern hab ich nachgegeben, zu viel getrunken halt. Nunja und sie denkt jetzt es ist wieder alles bestens, aber für mich ist es das ganz und gar nicht weil ich dich Liebe Lauri, nur dich!"
Lauri grinste und drückte Aki wieder ganz fest an sich.
"Ach Aki, ich bin so froh, dass du genauso fühlst!", flüsterte er ihm ins Ohr.

"Was ist denn hier los?" Linda war schon zurück und schaute die beiden erstaunt an, Lauri und Aki trennten sich voneinander und schauten sie an.
"Habt ihr geweint?", fragte sie und ging zu den beiden rüber. Aki nickte und zuckte mit den Schultern. Linda quetschte sich ebenfalls neben Aki mit aufs Sofa und wollte diesen umarmen. Doch er wies sie zurück.
"Irgendwie seid ihr heute alle komisch drauf!", sagte sie, stand auf und ging kopfschüttelnd aus dem Wohnzimmer.
"Man, die nervt, wollen wir nicht in irgendeine Kneipe gehen, da sind wir wenigstens unter uns?", fragte Lauri und Aki nickte. Sie erhoben sich und gingen in Richtung Haustür. Aki zog sich eine Jacke an und griff sich den Haustürschlüssel von der Kommode.
"Wir ziehen noch mal ein wenig um die Häuser und machen mal wieder einen Männerabend." ‚Männerabend' - dieses Wort betonte er besonders, nicht dass Linda noch auf die Idee kam mitzuwollen oder ihnen später zu folgen.
"Ja, viel Spaß!", kam es monoton von ihr zurück.
Sie verließen die Wohnung und peilten ihre Stammkneipe an.

Dort angekommen ging Lauri zu einem freien Tisch ganz hinten in der Ecke. Aki bestellte am Tresen 2 Bier und machte mit einer Handbewegung deutlich, wo sie saßen. Dann ging er rüber zu Lauri und setzte sich ihm gegenüber.
"Ich war hier schon ewig nicht mehr.", sagte er und sah sich um, "aber verändert hat sich irgendwie nichts.
"Naja, ist ja auch kein Wunder. Matti hat hat hier seit Jahren nichts verändert.", er sah zu dem etwas betagteren Wirt rüber.
"Stimmt auch wieder. Der brauch ja seine Routine. Sobald man seine Gläser anders ordnet kennt der sich in seiner eigenen Kneipe nicht mehr aus.", grinste Aki.
Matti kam und brachte ihnen ihr Bier.
"Danke!", sagten sie einstimmig.
"Sag mal Aki, wie soll es denn jetzt weiter gehen mit uns? Was ist mit Linda?"
Aki seufzte.
"Ich werde es ihr sagen. Gleich morgen. Heute Abend würde sie es wohl für einen Scherz halten, denn dieses Bier wird heute nicht mein erstes und letztes sein."
Lauri nickte und nahm einen Schluck von seinem Bier.
"Morgen noch frei, dann wieder ein Fotoshooting und 2 Interviews. Boah ich habe momentan so keine Lust auf sowas. Am liebsten würde ich mich jetzt in ein Flugzeug setzen und irgendwo nach BoaBoa fliegen, Hauptsache mich kennt dort keiner."
"Wie, ohne mich?", Aki tat beleidigt.
"Och Aki-Hase, kannst du nicht alleine Zuhause bleiben? Natürlich nehme ich dich auch mit.", Lauri streckte seinen Arm zu ihm rüber und tätschelte ihm den Kopf.
Aki zog eine Flappe, wie ein kleines Kind: "Nein, dazu bin ich noch zu klein! Ich muss mitkommen"
Beide lachten sie los.
Den ganzen restlichen Abend waren sie nur albern und kippten alles Mögliche in sich rein. Salmiakki, Jägermeister, ab uns zu mal normale Cola und so weiter. Hin und wieder saßen sie einfach nur da und schauten sich in die Augen. Mehr konnten sie nicht machen, da sie ja nicht alleine waren und man sich nie sicher sein konnte, ob einen nicht gerade jemand beobachtete.
Gegen 4 Uhr morgens setzte Matti sie vor die Tür. Wie so oft waren sie die letzten in der kleinen Kneipe.
Lauri musste Aki stützen. Er konnte zwar viel ab, aber irgendwie war es heute selbst für ihn ein wenig zu viel.
Er nahm ihn mit zu sich in die Wohnung. An Linda wollte er ihn nicht wieder abgeben. Auf gar keinen Fall. Aki liebt Lauri und nicht mehr Linda. Lauri lächelte.
Aki fing an zu singen und laberte irgendwelchen Stuss. Allerdings so unverständlich, dass Lauri ihm gar nicht richtig zuhörte.

Bei sich zu Hause angekommen, brachte er Aki direkt ins Schlafzimmer. "Komm setz dich aufs Bett, ich helfe dir beim ausziehen." Er zog ihn bis auf seine Shorts aus und gab ihm dann ein T-Shirt von sich zum schlafen. Aki war schon einfach ganz stumpf eingepennt. Und auch noch schwer. Lauri hatte so seine Mühe ihn aufrecht zu halten und ihm gleichzeitig das Shirt anzuziehen. Als er es dann doch endlich geschafft hatte, zog er die Bettdecke beiseite und zog Aki auf die rechte Hälfte vom Bett. Er deckte ihn zu und zog sich selber um. Auf Zähneputzen und so hatte er jetzt keine Lust mehr.
Lauri kroch zu Aki ins Bett und schmiegte sich ganz eng an seinen Drummer. Dieser lag regungslos da uns gab nur ein leises schnarchen von sich. Doch das störte Lauri nicht im geringsten. Er war einfach nur froh Aki so nahe bei sich zu haben. Er schloss die Augen und war kurze Zeit später auch schon eingeschlafen.

Aki blinzelte verschlafen. Sein Kopf dröhnte und nur langsam erkannte er wo er sich gerade befand. Er war in Lauris Schlafzimmer. In seinem Bett - mit ihm in einem Bett.
Er drehte sich auf die rechte Seite und sah Lauri mit einem verträumten Blick an. Dieser schlummerte noch wie ein Baby.
Auf einmal wurde Aki speiübel. Er stand auf und lief eilig ins Badezimmer. Dort übergab er sich über dem Klo.
Lauri hörte währenddessen die würgenden, röchelnden Geräusche aus dem Bad, welche ihn aufweckten. Er stand auf und ging in Richtung Bad. Zaghaft klopfte er an, bevor er eintrat. Er ging rüber zu Aki, der noch immer die Schüssel fest im Griff hatte, und strich ihm über den Rücken.
"Alles okay, soll ich dir einen Tee machen?", Lauri war besorgt. Aki schüttelte den Kopf
"Nein, danke geht sch...!", und schon wieder übergab er sich.
Als er fertig war drückte er die Klospülung, Lauri reichte ihm einen Waschlappen rüber.
"Ich glaube ich sollte mir erstmal die Zähne putzen. Hast du noch 'ne Zahnbürste für mich?"
"Klar, hier", Lauri reichte ihm eine.
"Ich geh erstmal Frühstück machen." Er ließ Aki alleine und riss erstmal in der ganzen Wohnung die Fenster auf, ehe er ein paar Sachen auf den Tresen stellte und einen Kaffee aufsetzte. Im Bad hörte er die Dusche. Er ging auf den kleinen Balkon und zündete sich eine Zigarette an.

10 Minuten später stand Aki vor ihm, nur mit einem Handtuch bekleidet. Er rieb sich den Kopf.
"Boah diese Kopfschmerzen bringen mich noch um", jammerte er, "sag mal hast du Aspirin da? Und frische Klamotten wären jetzt auch nicht schlecht."
"Aspirin habe ich nicht, tut mir Leid. Klamotten...? Brauchst du die wirklich?", Lauri ging zu ihm rüber, legte seine Hände auf seinen Hüften ab und zog ihn an sich. Er küsste ihn zärtlich, wurde immer fordernder und schob ihn zurück Richtung Schlafzimmer.
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"Stopp!" Aki legte Lauri seine Hände auf die Brust und hielt ihn auf.
"Was ist los?"
"Nicht jetzt! Ich bin noch immer nicht ganz nüchtern! Ich möchte es lieber erleben wenn ich einen klaren Kopf habe. Schließlich will ich es auch genießen.
"Oh, ist okay. Dann lass uns jetzt frühstücken gehen. Ich hol dir noch eben schnell was zum anziehen."
Er verschwand im Schlafzimmer und kam 2 Minuten später mit frischen Klamotten wieder, welche er Aki gab. Dieser ging sich umziehen und kam anschließend wieder.
Sie setzten sich an den Tresen und Lauri goss ihnen Kaffee ein. Er machte sich ein Brot mit Käse und begann zu essen.
"Willst du nicht auch was essen?" nuschelte er zu Aki rüber, der nur lustlos in seinen Kaffeebecher starrte.
"Hm, nee danke. Mir ist irgendwie nicht nach essen! Hast du was dagegen wenn ich wieder ins Bett gehe?", er sah Lauri fragend an.
"Nene, geh nur. Ich geh noch schnell duschen und muss dann noch ein bisschen was erledigen. Du kannst aber ruhig hier bleiben und pennen. Aber vergiss nicht, dass du Linda heute noch irgendwann alles sagen musst…"
Aki seufzte
"Oh schade. Aber komm schnell wieder ja? Ich will nacher noch 'ne Runde mit dir knuddeln." Er grinste, und gab Lauri einen Kuss auf die Nase. Dann stand er auf und verschwand wieder im Schlafzimmer.
Lauri sorgte noch kurz für Ordnung in der kleinen Küche und ging duschen. Als er fertig war zog er sich an und nahm sich eines seiner 3 BMX-Räder. Rauha.

3 Stunden später hatte er alles erledigt und kam zurück.

Er zog seine Schuhe und Jacke aus und ging ins Schlafzimmer. Es war 13.30 und Aki war noch am schlafen.
Leise ging er ins Schlafzimmer und schlüpfte vorsichtig wieder ins Bett um sich an Aki zu kuscheln. Dieser bekam nichts davon mit und schlief seelenruhig weiter. Lauri legte seinen Kopf auf Akis Brust und spürte dessen gleichmäßiges Atmen. Er schloss die Augen und war kurze Zeit später auch schon eingenickt.
Als Aki aufwachte lag Lauri noch immer auf seiner Brust und schlief. Lächelnd strich er ihm durchs Haar.
"Ach Lintu, ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr.", flüsterte er. Dann fiel ihm siedendheiß wieder ein, dass er noch mit Linda sprechen wollte. Vorsichtig stand er auf und legte Lauri, darauf bedacht ihn nicht aufzuwecken auf ein Kopfkissen. Er wurde aber trotzdem wach.
"He, wo willst du hin? Das war grade so schön gemütlich", sagte er und gähnte.
"Ich muss doch noch mit Linda endgültig Schluss machen!" Er ordnete vor dem Spiegel kurz seine Haare, zog sich Schuhe und Jacke an und gab Lauri einen Kuss auf die Stirn.
"Bis nacher!"
"Ja, bis später!"
Aki verließ die Wohnung und lief zu Fuß die paar Straßen weiter zu seiner Wohnung. Im Kopf legte er sich schon ein paar Sätze zurecht, mit denen er Linda sagen wollte, dass endgültig Schluss ist.

Er schloss die Haustür auf und ging die Treppe hoch bis ins 2. Stockwerk. Zögernd steckte er den Schlüssel ins Schloss und öffnete die Tür. Ein bisschen Bammel hatte er, immerhin macht man nicht alle Tage Schluss und wirklich angenehm ist es auch nicht.
"Linda?" Er zog den Schlüssel von außen ab und schloss die Tür hinter sich.
"Ich bin hier!", hörte er ihre Stimme aus dem Wohnzimmer.
"Wo warst du die ganze Zeit? Bei Lauri?"
Aki nickte nur.
"Warum leiht er dir Klamotten von sich?"
"Weil wir uns schon immer gegenseitig Klamotten geliehen haben wenn wir unterwegs waren und einer beim anderen gepennt hat, falls es dir noch nicht aufgefallen ist." Aki setzte sich ihr gegenüber auf den Sessel.
"Linda ich muss dir was sagen...!" Aki stockte.
"Ja, ich hör dir zu!"
"Linda, ich... Ich mache Schluss, es tut mir Leid, aber für mich hat das alles keinen Sinn mehr. Es war auch ein Fehler wieder etwas mit dir anzufangen...! Es tut mir Leid."
Linda standen die Tränen in den Augen.
"Wer ist sie... Wer ist sie verdammt noch mal?!"
"Linda, ich kann es dir noch nicht sagen. Du wirst es noch erfahren, aber bitte mach mir hier jetzt keine Szene."
Linda war in Rage, lief durchs Wohnzimmer und wandte sich immer wieder an Aki. Sie schrie Aki an und war völlig aufgelöst. Aki saß auf dem Sessel und konnte kein Wort sagen. Wie ein Kind das etwas angestellt hatte saß er dort und nun kamen ihm auch ein paar Tränen. Immerhin waren die letzten 3 Jahre weiß Gott keine schlechte Zeit gewesen.
Als Linda sich wieder beruhigt hatte, setzte sie sich wieder hin. Aki ging in die Küche und holte Küchenpapier.
Sie redeten noch eine ganze Weile über die momentane Situation. Aki sagte ihr doch schon, dass es Lauri ist, mit dem er zusammen ist. Linda nahm das Ganze erstaunlich locker hin und versprach hoch und heilig nichts weiter zu erzählen und Aki vertraute ihr in dieser Hinsicht voll und ganz.
Als es um die Wohnung ging rief Aki bei Lauri an. Dieser war natürlich sofort damit einverstanden, dass Aki zu ihm ziehen würde. Linda blieb in der alten Wohnung wohnen.

Dann ging alles ganz schnell. Ein paar Tage später hatten die Jungs Pauli und Eero ebenfalls eingeweiht, sowie Lauris Schwester Hanna. Alle akzeptierten sie die Beziehung der beiden und halfen fleißig beim Umzug mit.

5 Wochen später lagen sie abends gemeinsam im Bett und knuddelten. Aki lag in Lauris Armen und zwirbelte an dessen Brusthaaren herum, während sie sich zwischendurch immer wieder küssten. Irgendwann wurde Lauri jedoch immer fordernder.
Seine Hände gingen auf Wanderschaft und er erkundete mit seinen Händen jeden Zentimeter von Akis Körper und bedeckte ihn mit ganz vielen zärtlichen Küssen. Aki lag da, hatte die Augen geschlossen und genoss diese Zärtlichkeiten in vollen Zügen.
Lauri kam an Akis Shorts an. Er sah Aki an.
"Darf ich?" fragte er und Aki gab seine Zustimmung.
Lauri zog ihm die Shorts aus. Nun fährt er mit seiner Zunge an Akis Körper herunter.
"Mhhh..", Aki ließ ein genießerisches Stöhnen von sich verlauten und krallte sich am Bettlaken fest, während Lauri immer stärker saugt und ihn mit der Zunge umspielt.
"Oh Lauri...!", und schon ergießt sich Aki in Lauris Mund und Lauri schluckt es herunter.
"War es okay für dich?", fragte er Aki zögerlich.
Dieser war noch ganz außer Atem und nickte nur.
"Darf ich auch den nächsten Schritt tun?"
Aki schwieg. Dann beugte er sich zu Lauri und küsste ihn wieder. Lauri löste sich kurz aus dem Kuss.
"Soll das ein 'Ja' sein?"
Aki küsste ihn wieder und zog Lauri nun auch seine Shorts aus. Da dies ein 'Ja' war, drehte Lauri ihn auf den Rücken und legte sich über ihn. Mit einem vorsichtigen Stoß drang er in ihn ein. Aki verzog kurz das Gesicht. Erschrocken stoppte Lauri in seiner Bewegung.
"Tu ich dir irgendwie weh?", fragte er besorgt, aber Aki schüttelte mit dem Kopf und Lauri machte weiter.Kurze Zeit darauf kam er in Aki.
Er rollte sich von ihm runter und die beiden kuschelten sich ganz nah aneinander unter die Bettdecke.
"Ich liebe dich Lauri!" Aki gab ihm einen Kuss auf die Stirn.
"Ich dich auch. Und ich will für immer mit dir zusammen bleiben!"
"Für immer?"
"Ja, für immer!"


So, nun dürft ihr mich zerfleischen +verkriech+

 

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